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  • Ertrags- und Einnahmeverluste bei Dorsch, Hering und Sprotte durch Unterfischung von Dorsch in der östlichen Ostsee.

    Bethke, Eckhard (Eckhard BethkeWendel, Germany, 2019)
    Kurzfassung: Aus dem aktuellen WGBFAS-Bericht des ICES geht hervor, dass Nahrungsmangel in der östlichen Ostsee Kümmerwachstum und damit einen Verlust an Produktivität bei Dorsch verursacht. Dieser Zustand, zunächst unbemerkt, verschlimmert sich seit etwa 30 Jahren. Hungernde Bestände müssen unbedingt vermieden werden, denn, nur der über den Grundbedarf hinausgehende Anteil der assimilierten Nahrung, wird für das Wachstum eingesetzt. Eine Reduktion der Bestandsgröße ist erforderlich! Der Internationale Rat für Meeresforschung (ICES) hat jedoch die Schließung der Fischerei auf Dorsch empfohlen. Betrachten wir die Fischerei durch die Brille der Aquakultur, stellen wir fest, dass diese Empfehlung kritisch hinterfragt werden muss. Nutzt man den „gemästeten“ Dorschbestand nicht ausreichend, werden mögliche Erträge ebenfalls nicht realisiert. Zusätzlich zu diesem Verlust verliert man das zur Mast eingesetzte Futter. Denn, als Alternative zur Dorschmast wären Erträge aus der Fischerei auf Hering und Sprotten möglich. Im Gegensatz dazu verursacht die Überfischung des Dorschbestandes zwar Ertragseinbußen, eröffnet aber gleichzeitig erweiterte Fangmöglichkeiten auf die Futterfischbestände. Die Überarbeitung der verwendeten Bestandsmodelle und die Hinwendung vom Einartenansatz über den Ökosystemansatz, hin zu Ansätzen, die Ökonomie und Ökologie vereinen, sind notwendig. Vergleicht man die Futterkosten mit den späteren Erlösen wird klar, dass bei der Mast von Dorsch über einer Körpermasse von etwa 1 kg mehr Geld in der alternativen Futterfisch-Fischerei verloren wird, als bei der Fischerei auf Dorsch gewonnen wird. Ein reflexartig geforderter Bestandsschutz verursachte in den vergangenen Jahrzehnten geringe Wachstumsraten bei Dorsch durch Unterfischung in der östlichen Ostsee und damit einen Rückgang der Produktivität auch bei anderen Arten. Man kann keine ertragreiche Fischerei auf Dorsch, Hering und Sprotten erwarten, wenn man einen hungernden Dorschbestand duldet. Um nun aber größere Dorsche fangen zu können, muss die Zahl der Rekruten ausreichend gering sein. Wir wissen es aus unserem Kleingarten. Wenn wir die Radieschenreihen nicht ausdünnen, können wir nur kleine Radieschen ernten. Das Gleiche gilt für den Kabeljau in der Ostsee. Wenn wir die Zahl der Rekruten nicht frühzeitig reduzieren, werden wir immer kleinen Kabeljau zu unattraktiven Preisen fangen.You can find the English version of the manuscript here: https://ssrn.com/abstract=3419758Abstract: The latest ICES WGBFAS report shows that food shortages in the eastern Baltic Sea are causing poor growth and thus a loss of cod productivity. This situation, initially unnoticed, has been worsening for about 30 years. It is essential to avoid starving stocks, because only the part of assimilated food that exceeds basic needs is used for growth. A reduction of the stock size is necessary! However, the International Council for the Exploration of the Sea (ICES) has recommended the closure of the cod fishery. If we look at fishing through the eyes of aquaculture, we see that this recommendation must be questioned critically. If the "fattened" cod stock is not used sufficiently, potential yields will not be realised either. In addition to this loss, the feed used for fattening is also lost. Because, as an alternative to cod fattening, yields from fishing for herring and sprat would be possible. In contrast, overfishing of the cod stock may result in a loss of yield, but at the same time it opens up greater fishing opportunities for forage fish stocks. A revision of the stock models used and a shift from the one-species approach via the ecosystem approach to approaches that combine economy and ecology are necessary. If one compares the feed costs with the later revenues, it becomes clear that when fattening cod beyond a body mass of about 1 kg more money is lost in the alternative forage-fish fishery than is gained when fishing for cod. A reflex-like demand for stock protection has caused low growth rates for cod in recent decades due to underfishing in the eastern Baltic Sea and thus a decline in productivity for other species as well. You cannot expect high-yield fishing for cod, herring and sprat if you tolerate a starving cod population. In order to catch larger cod, however, the number of recruits must be sufficiently low. We know this from our allotment garden. If we don't thin out the rows of radishes, we can only harvest small radishes. The same applies to cod in the Baltic Sea. If we do not reduce the number of recruits beforehand, we will always catch small cod at unattractive prices.
  • Hydrographic-hydrochemical assessment of the Baltic Sea 2017

    Naumann, Michael; Umlauf, Lars; Mohrholz, Volker; Kuss, Joachim; Siegel, Herbert; Waniek, Joanna J.; Schulz-Bull, Detlef E. (Leibniz-Institut für Ostseeforschung WarnemündeRostock, Germany, 2018)
    ENGLISH ABSTRACT: The article summarizes the hydrographic-hydrochemical conditions in the western and central Baltic Sea in 2017. Based on meteorological conditions, the horizontal and vertical distribution of temperature, salinity, oxygen/hydrogen sulphide and nutrients are described on a seasonal scale. For the southern Baltic Sea area, the “cold sum” of the air temperature of 31.7 Kd in Warnemünde amounted to a mild winter in 2014/15 and ranks as 15th warmest winter since the beginning of the record in 1948. The summer “heat sum” of 159.5 Kd ranks on 28th position of the warmest summers over the past 70 years and is slightly above the long-term average of 153.4 Kd. Based on satellite derived Sea Surface Temperature (SST) 2017 was the eleventh-warmest year since 1990 and with 0.24 K slightly above the long-term SST average. March, April and October - December contributed to the average by their positive anomalies. July and August were characterized by negative anomalies. The anomalies reached maximum values of +2 K and -3 K. The situation in the deep basins of the Baltic Sea was mainly coined by beginning stagnation at bottom-near water depths of the eastern Gotland Basin and ongoing ventilation of the upper part 5 of the deep-water above 150 m as a consequence of weak inflows. For the first time within this phase of intensified inflow activity, starting in 2014, the ventilation of the Farö Deep at the Northern Central Basin was registered at the beginning of the year. In the course of 2017 two weak inflows showing total volumes of 210 km^³ (February) and 188 km^³ (October) were registered. In conclusion, the impact of the observed phase of intensified water exchange processes with subsequent consequences for the biogeochemical cycles is weakening.GERMAN ABSTRACT: Die Arbeit beschreibt die hydrographisch-hydrochemischen Bedingungen in der westlichen und zentralen Ostsee für das Jahr 2017. Basierend auf den meteorologischen Verhältnissen werden die horizontalen und vertikalen Verteilungsmuster von Temperatur, Salzgehalt, Sauerstoff/ Schwefelwasserstoff und Nährstoffen mit saisonaler Auflösung dargestellt. Für den südlichen Ostseeraum ergab sich eine Kältesumme der Lufttemperatur an der Station Warnemünde von 31,7 Kd. Im Vergleich belegt der Winter 2016/17 den 15. Platz der wärmsten Winter seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1948 und wird als mild klassifiziert. Mit einer Wärmesumme von 159,5 Kd rangiert der Sommer im Mittelfeld der 70jährigen Datenreihe und reiht sich auf Platz 28 der wärmsten Sommer ein. Das Langzeitmittel liegt bei 153,4 Kd. Auf der Grundlage von satellitengestützten Meeresoberflächentemperaturen (SST) war 2017 das elft- wärmste Jahr seit 1990 und mit 0,24 K etwas über dem langfristigen SST-Mittel. März, April und Oktober - Dezember trugen durch ihre positiven Anomalien zum Durchschnitt bei. Juli und August waren durch negative Anomalien gekennzeichnet. Die Anomalien erreichten Höchstwerte von +2 K und -3 K. Die Situation in den Tiefenbecken der Ostsee war im Wesentlichen geprägt durch bodennah einsetzende Stagnation im östlichen Gotland Becken und Belüftung der mittleren Wassersäule oberhalb 150 m im Zuge kleinerer Einströme. Zu Jahresbeginn wurde das im nördlichen Zentralbecken gelegene Farö Tief erstmals innerhalb der aktuellen Einstromphase belüftet. Im Jahresverlauf 2017 wurden zwei weitere schwache Einströme mit Volumina zwischen 210 km³ und 188 km³ im Februar sowie Oktober registriert. Zusammenfassend kann gesagt werden, dass die Auswirkungen der seit 2014 beobachten Phase von verstärkten Wasseraustauschprozessen mit entsprechenden Konsequenzen für die biogeochemischen Kreisläufe abklingen.
  • World Ocean Review: Living with the oceans

    Bollmann, Moritz; et, al (Maribus GmbHHamburg, Germany, 2010)
  • Ergebnisse der Markierung von Elbfischen

    Institut für Küsten- und Binnenfischerei (1957)
  • Heringsuntersuchungen

    Institut für Seefischerei (1957)
  • Scherbretthamen Unterwasser

    Institut für Netzforschung (1956)
  • Von der neuen Fischerei unter Ostgrönland

    Institut für Seefischerei (1956)
  • Zwanzig Jahre Institut für Netzforschung

    Institut für Netzforschung (1956)

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